Gemeinde Gaimberg in Osttirol

Herz-Jesu-Fahrt nach Kartitsch - Seniorenbund Gaimberg
Kartitsch
, 04.06.2016
, 18:00 Uhr

Zu einem schönen Erlebnis in netter Gemeinschaft wurde die „Herz-Jesu-Fahrt" zur Berg- und Häuserbeleuchtung nach Kartisch am Samstag, 4. Juni 2016 mit der Abfahrt um 17:30 Uhr mit dem Bus der Firma Bundschuh Reisen beim Feuerwehrhaus Gaimberg.

29 Personen fuhren direkt nach St. Oswald, wo wir durch unser Mitglied Mag. Alois Außerlechner, einen gebürtiger Kartitscher, eine sachkundige Führung durch die Kirche und auch sonst allerhand Interessantes zum Weiler St. Oswald erfahren haben. Beeindruckt waren wir vom Friedhof, in dem die Gräber so „verstreut herumzustehen" scheinen. Es mutet dies als etwas seltsamer Anblick an. Leider konnten wir nicht den beschaulichen Wiesenweg nach Kartitsch hinunter wandern, da leichter Regen einsetzte und so die Busfahrt bevorzugt wurde. Lois Außerlechner erzählte bei einem kurzen Rundgang in gewohnt anschaulicher Form so manch Kurioses und Wissenswertes über Kirche und Dorf, über „Heilige Statuen" und deren Träger bei Prozessionen und Wallfahrten, Kartitscher Brauchtum und Gewohnheiten. Dafür sei dem Lois herzlich gedankt!

Ganz entspannt und gut gelaunt genossen wir dann gegen 20:00 Uhr das gemeinsame Abendessen im „Dolomitenhof" bei Hühnerfiletroulade mit Reis und Soße; kleinem Salat oder Wienerschnitzel mit Butterkartoffel und Salat, incl. Nachspeise - bestehend aus kleinem Eis oder Kuchen.

Bei beginnender Dunkelheit und leider etwas verhangenen Bergen fuhren wir dann mit dem Bus auf den „Tannensattel". Dabei bestaunten wir die zahlreich beleuchteten Wiesenwege, mit religiösen Symbolen bestückten „Bichl" und Hänge, besonders beeindruckten die zahlreichen verschieden gestalteten, geschmückten Fenster an den Wohngebäuden. Richtung Hollbruck, wohin uns Lois zu einem abschließenden „Einkehrschwung" bei seinem Freund, Herrn Oswald Strasser, führte, erkannten wir die besondere Kunst des „Fensterschmuckes", nämlich als Scherenschnitte gearbeitete religiöse Zeichen und Darstellungen. Oswald Strasser benutzte sogar die schulischen Handarbeitstunden, um die Technik zur Herstellung der verschiedensten Scherenschnitte weiterzugeben und sie somit vor dem „Vergessenwerden" zu bewahren. Und wie zu einem Abschiedsgruß in vorgerückter Stunde riss die Nebeldecke auf und gestattete uns einen grandiosen Blick auf den beleuchteten Bergkamm. „Dieser Ausflug war wirklich eine gute Idee, dafür sind wir sehr dankbar", so die einhellige Meinung der Teilnehmer. Klaglos funktionierte auch der Heimtransport, der mit Privat-Pkw erfolgte. Ein großes Lob gebührt unserer Obfrau Rosi Mühlmann für die umsichtige Organisation, sozusagen bis ins kleinste Detail.

 

 

 

Kontaktinformation